17. Juli: Die Märtyrinnen von Compiegne (+ 1794)

Die 16 Karmelitinnen wurden im Verlauf der französischen Revolution am 17. Juli 1794 in Paris enthauptet.
Begründet war dieses Todesurteil mit ihrer Treue zur Kirche und zu ihrem Ordensberuf.
Zuvor hatten sie sich Gott als Opfer angeboten, um durch ihre Hingabe Sühne zu leisten und den Frieden zu erflehen. Im Gefängnis trösteten und ermutigten sie ihre Mitgefangenen, so dass sie leuchtende Zeugen dafür sind, dass der Glaube stärker ist als ein grausamer Tod. Sie wurden am 27. Mai 1906 selig gesprochen. Gertrud von Le Fort („Die letzte am Schafott“) und Georges Bernanos („Die begnadete Angst“) haben ihr Martyrium verherrlicht.