Fordert Gott zu viel?

Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt. (Jes 62,1-2)

„Gott fordert zu viel von mir. Das bin ich nicht bereit zu leisten. Das kann oder will ich ihm nicht geben.“ Das sind manchmal die spontanen Reaktionen auf das Wort Gottes, das ja auch immer wieder fordernd und herausfordernd sein kann. Und dahinter steht der Gedanke, das Gott etwas von mir will und unausgesprochen auch immer die Vorstellung Gott wolle etwas von uns für sich.
Aber Gott will nichts für sich. Das sagt Jesaja ganz unmissverständlich: „Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel.“ (Jes 62,1)
„Um Jerusalems willen“, also um der Menschen willen, um unseretwillen. Es geht Gott bei seiner Wegweisung nicht um sich. Es geht ihm um uns! Gott will nichts für sich!
Er will uns hilfreich sein, er will unser Leben erleichtern, er will unser Leben zu einem geglückten und lebenswerten Leben werden lassen. Gott will die Fülle des Lebens und zwar für uns Menschen.
Was sind wir bereit, dafür zu investieren?

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