Jesus macht uns “Feuer”

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! (Lk 12,49)

„Feuer“ meint hier die besondere Nähe Gottes und eine besondere Wirkung dieser Nähe.
Bibellesern kommt hier sofort der brennende Dornbusch, oder die Feuersäule beim Auszug aus Ägypten in den Sinn. Vielleicht auch Blitz und Feuer am Sinai bei der Offenbarung der Gebote Gottes.
An diesen Stellen ist Feuer immer etwas Gewaltiges, etwas Bewegendes, etwas, vor dem man nicht gleichgültig bleibt, sondern reagieren und sich entscheiden muss.
Und – das gilt es besonders zu beachten:
es ist immer zuerst Gott selbst, der sich für die Menschen entscheidet.
Im Blick auf die radikale Zuwendung Gottes zu uns Menschen können wir nicht gleichgültig bleiben.
Wir müssen reagieren, eine Entscheidung treffen! Es geht um unsere Entscheidung für ihn, für Christus;
und es geht um die Entscheidung für das endgültige Heil, das er uns anbietet;
es geht um eine Entscheidung ohne Bedingungen,
um eine Entscheidung, an der wir nicht vorbei kommen, so gern wir uns auch manchmal davor drücken möchten.

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