Nahrung für die Reise des Glaubenden

Wir kennen wohl alle das Evangelium von der Brotvermehrung. (Joh 6,1-15)
Es ist die einzige Wundererzählung, die in allen vier Evangelien erwähnt wird.
Diese Szene hat die ersten Christen offenbar tief bewegt.
Jesus weist seine Jünger an, dass die Menschen sich ins Gras setzen sollen. Er nimmt die fünf Brote und die 2 Fische und sättigt damit die enorme Menge von Menschen.
Hungrige, müde, erschöpfte, von ihren Anstrengungen ausgelaugte Menschen. Ihnen gibt Jesus die Nahrung für den Tag.
Für uns ist es ein schönes und bedeutsames Bild für die Eucharistie.
Sie ist Nahrung für die Reise des Glaubenden.
Die Taufe hat uns zu Söhnen und Töchtern Gottes gemacht.
Die Firmung bekräftigt und vertieft diese Zugehörigkeit.
Die sakramentale Ehe und die heiligen Weihen bestärken uns weiter in unserer Berufung.
Diese Sakramente werden uns an den Wendepunkten und in den Schlüsselmomenten unseres Lebens angeboten werden.
Und dann ist da die Eucharistie.
Sie kann regelmäßige, ja tägliche Stärkung und Nahrung sein, um uns durch den Alltag zu bringen.
Auch im geistlichen Leben braucht es Stärkung!
Wir müssen essen und trinken, sonst fehlt uns die Kraft!