Unsere Heimat ist im Himmel!

Unsere Heimat ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann. Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder. (Phil 3, 20 – 4, 1)

Paulus schreibt: „Unsere Heimat ist im Himmel“.
Wir stehen zwar mit beiden Beinen auf dieser Welt.
Aber unsere Verwurzelung haben wir nicht in dieser Welt, nicht in dieser Kirche, in der so viele Sünder zu finden sind.
Nein, unsere Verwurzelung haben wir im Himmel!
Und wer dort seine Verwurzelung hat, der kommt nicht ins Wanken, wenn die Stürme des Lebens kommen, wenn Wirren unsere Kirche hin- und herzerren, wenn der Glaubenszweifel an uns nagt.
Kennzeichen eines solchen Menschen, der seine „Heimat im Himmel“ hat, ist der Hinweis des Paulus:
„Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, unseren Retter“.
Es sind Menschen, die eine lebendige Erwartung des wiederkommenden Herrn haben und nicht ängstlich alles Mögliche erwarten, was wohl noch auf sie zukommt.
„Er wird unseren armseligen Leib verwandeln in die Gestalt seines verherrlichten Leibes.“
Ja, es ist hier oft ein Leben in „Armseligkeit des Leibes“.
Auch Jesus selbst ist diesen armseligen Weg gegangen.
Er musste den Weg des Kreuzes zu Ende gehen.
Aber ganz am Ende steht die Herrlichkeit der Auferstehung.
„Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest im der Gemeinschaft mit dem Herrn.“

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