Gedanken zum Jahreswechsel

„Endlich ist es vorbei!“, so werden wohl manche mit Blick auf das vergangene Jahr 2020 aufstöhnen. Es war so von Unberechenbarkeiten, von Krise, Krankheit, Tod und existentiellem Bedrohtsein gekennzeichnet, dass wir aufpassen müssen, dass sich das Schwere und Harte nicht zu sehr in den Mittelpunkt spielt und das Schöne und Frohmachende verdrängt.

Jedenfalls lohnt es sich auch in diesem Jahr, dass wir auf die Zeit zurückblicken. Wir werden auch Grund zum Danken finden. Wir werden staunen, was wir alles gemeistert haben. Wir werden spüren:
Es gibt Situationen, da hätten wir gerne mehr erreicht, da sind wir noch lange nicht am Ziel.
Als Christen dürfen wir glauben, dass einer mit uns geht, der uns immer wieder Mut macht und uns letztlich mit offenen Armen und einer Liebe empfängt, die wir uns nicht größer und schöner wünschen können.
Auf ihn vertrauen wir, wenn wir an der Schwelle zum neuen Jahr stehen.
Er segnet und behütet uns!
Er lässt sein Angesicht unter uns leuchten und ist uns gnädig:
Er wendet uns sein Angesicht zu und schenkt uns sein Heil.
Wenden auch wir uns ihm und seinem Blick zu, der uns Gnade, Erbarmen und Heil zusagt.