Gesegnete Weihnachten

Jesuskind auf BibelVielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn. (Hebr 1,1-2a)
Das ist die frohmachende Botschaft von Weihnachten: Gott schweigt nicht, er ist nicht tot. Er spricht in unsere Welt hinein, wenn wir es nur hören und lesen wollen.
Gott spricht wiederholt zu uns. Er hat Geduld mit unserer Schwäche des Vergessens und der Nachlässigkeit.
Dass Gott uns seinen Sohn schenkt, durch ihn zu uns spricht, ist die Überbietung der bisherigen Rede Gottes. Der Sohn ist das letzte Wort Gottes für die Welt. Gott kann sich nicht mehr überbieten als durch die Sendung dieses seines Sohnes in unsere Welt. Es ist eine unüberbietbare Fülle der Hoffnung, die uns da geschenkt ist.
Möge diese Hoffnung auch in Ihrem Leben ankommen. Möge Gott Sie mit seinem Wort in Ihrem Leben ansprechen und mögen Sie ein offenes Ohr für sein Wort haben, einen Platz für Christus, den Retter in Ihrem Leben.
Allen Besucherinnen und Besuchern dieser Web-Seiten wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Die Frohbotschaft annehmen

In jener Zeit begann Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort in Sack und Asche Buße getan. Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch. Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute. Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir. (Mt 11,20-24)

In den Städten Chorazin und Betsaida in Galiläa vollbrachte Jesus zahlreiche Wunder. Doch entschieden sich die Bewohner dieser Städte nicht dafür, ihr Leben zu ändern. Sie zogen es vor, wie bisher weiterzumachen, ohne die Frohe Botschaft anzunehmen. Christus, der unter der Härte ihrer Herzen litt, konnte seine Traurigkeit nicht verbergen: Wenn in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt (Mt 11,21). Er fügte hinzu, dass diese Städte am Tag des Gerichts weniger streng behandelt werden, weil sie nicht die Gelegenheit hatten, den Sohn Gottes aufzunehmen. Jesus weinte, weil viele Menschen seine Liebe nicht erkannten. Papst Benedikt erklärt: „Es gibt ein inneres Verschlossensein, das den tiefen Kern der Person betrifft, jenen Kern, den die Bibel das ,Herz‘ nennt. Und Jesus ist gekommen, dieses zu ,öffnen‘, zu befreien, um uns fähig zu machen, in Fülle die Beziehung mit Gott und den anderen zu leben.“