“Gebt Gott, was Gott gehört”

Sie haben es vielleicht in den Nachrichten der vergangenen Woche mitbekommen:
„Lost“ ist das Jugendwort 2020.
Wörtlich übersetzt bedeutet das englische „lost“ „verloren“. In der Jugendsprache ist damit jemand gemeint, der ahnungslos, unsicher oder unentschlossen ist.
Das Wort erhielt mit 48 Prozent rund die Hälfte aller abgegebenen Stimmen der Jugendlichen.
Das Wort, und das, was es bezeichnet scheint also das Lebensgefühl vieler Jugendlicher momentan zu treffen.

Sie fühlen sich „lost“, unsicher, unentschlossen, ahnungslos.
Oder sie erleben vielleicht auch viele Menschen, die sie mit diesem Wort umschreiben würden.

Und so weit ich sicher von der Jugendsprache entfernt bin, so nah bin ich doch bei der Feststellung, die sich hinter diesem Wort verbirgt. Da ist vieles „lost“ in unserer Gesellschaft und Welt.
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“Mariä Himmelfahrt”

Was Maria erfahren hat, ist der tragende Grund des Lebens, der sie allem Irdischen enthebt:
Gott nimmt sie mit Leib und Seele in den Himmel auf. Sie ist in Liebe angenommen und ganz nah bei Gott angekommen.
Die Mutter Gottes ist uns vorausgegangen und ebnet uns den Weg zu dem Ziel, das uns allen verheißen ist. Darum ist dieser Tag ein Fest unseres Glaubens und unserer Hoffnung, die auch am Ende nicht sterben wird, sondern ihre Erfüllung erfährt.

Schöne Gedanken und Erläuterungen hat Pfarrer Christoph Stender dazu in der Morgenandacht des Deutschlandfunks gefunden.